Energieberatung Windolph hat ihren Sitz in Pinneberg. Von hier aus beraten wir Eigentümer in allen Ortsteilen, im Zentrum ebenso wie in Quellental, Thesdorf, Eggerstedt, Pinneberg-Nord und Waldenau-Datum, und in den Nachbargemeinden Appen, Prisdorf, Kummerfeld, Borstel-Hohenraden und Tangstedt.
Die häufigsten Fragen hier sind, was die Sanierung eines Hauses aus den 1950er bis 1970er Jahren bringt und ob statt einer Wärmepumpe bald Fernwärme kommt. Beides hängt vom einzelnen Haus und von der Adresse ab.
Gebäudebestand in Pinneberg
Wachstum nach 1945
Pinneberg ist nach dem Krieg schnell gewachsen. Die Einwohnerzahl stieg von 13.494 im Jahr 1939 auf 24.885 im Jahr 1948, bis 1970 kamen weitere gut 11.000 Menschen dazu. Entsprechend viele Häuser stammen aus den 1950er bis 1970er Jahren, in Thesdorf, Waldenau-Datum, Quellental, Eggerstedt und Pinneberg-Nord ebenso wie rund um das Zentrum.
Viele dieser Häuser sind nur in Teilen modernisiert, mit neuen Fenstern oder einem neueren Kessel. Dach, oberste Geschossdecke und Kellerdecke sind oft noch im Originalzustand. Dort liegt meist das größte Einsparpotenzial, und eine gedämmte Hülle macht die spätere Wärmepumpe effizienter.
Ältere Häuser im Zentrum und in Pinneberg-Nord
Pinnebergerdorf, heute Pinneberg-Nord, kam schon 1905 zur Stadt, Thesdorf und Waldenau 1927. Bei Häusern aus der Zeit vor dem Krieg ist der Wandaufbau sehr unterschiedlich, und oft soll die Fassade erhalten bleiben. Ob die Außenwand von außen, von innen oder per Einblasdämmung gedämmt wird, klären wir vor Ort. Häufig kommen Dach, oberste Geschossdecke, Fenster und Heizung zuerst.
Förderung in Pinneberg
Für Häuser in Pinneberg gilt die Bundesförderung.
- Dämmung und Fenster fördert das BAFA mit 15 %, mit Sanierungsfahrplan (iSFP) ab 30.000 € Investition für den Betrag darüber mit 20 %.
- Den Heizungstausch fördert die KfW (Programm 458) mit bis zu 70 %.
- Sanierungsfahrplan und Baubegleitung werden zu je 50 % gefördert.
Der Kreis Pinneberg fördert im Programm „Mehr Grün“ Dachbegrünungen mit 20 €/m², zusammen mit einer neuen PV-Anlage mit 30 €/m², höchstens 1.500 € je Anlage.
Wärmeplan Pinneberg
Der kommunale Wärmeplan (Stand April 2025) weist Eignungsgebiete für neue Wärmenetze aus. Quellental West hat das Anschlussjahr 2030, Quellental Nord und Thesdorf 2035, Quellental Ost, Quellental und Pinneberg Nord 2040. In der Innenstadt und an der Ulmenallee sollen bestehende Netze verdichtet werden. Für alle übrigen Gebiete sieht der Plan eine eigene Heizung vor, vorrangig die Wärmepumpe. Einen Anschlusszwang gibt es nicht, und ob ein Netz tatsächlich gebaut wird, ist offen.
Wer in einem Haus, das vor 2009 gebaut wurde, die Heizung tauscht, muss nach dem Energiewende- und Klimaschutzgesetz Schleswig-Holstein (EWKG) mindestens 15 % erneuerbare Energien einsetzen. Eine Wärmepumpe erfüllt das.
Unsere Leistungen in Pinneberg
- Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) für die vielen Häuser der 1950er bis 1970er Jahre, mit Kosten und Förderung für jeden Schritt
- Energieausweis erstellen lassen als Bedarfs- oder Verbrauchsausweis, wenn Sie in Pinneberg verkaufen oder vermieten
- Baubegleitung & Fördermittel (KfW/BAFA) vom Förderantrag bis zur Kontrolle der Arbeiten auf der Baustelle
- Heizungstausch & Wärmepumpen-Beratung, herstellerunabhängig und abgestimmt auf den Pinneberger Wärmeplan
Ein typisches Beispiel aus Pinneberg ist ein Einfamilienhaus aus den 1960er Jahren in Thesdorf mit neueren Fenstern und einem neueren Kessel. Im Sanierungsfahrplan stehen dort meist Dach, oberste Geschossdecke und Kellerdecke am Anfang. Bei der Heizung kommt es auf das Anschlussjahr an, das der Wärmeplan für Thesdorf mit 2035 angibt.
Häufige Fragen zur Energieberatung in Pinneberg
Soll ich mit dem Heizungstausch auf Fernwärme warten?
Liegt das Haus außerhalb der Eignungsgebiete des Pinneberger Wärmeplans, gibt es keinen Grund zu warten. In einem Eignungsgebiet kommt es auf das Anschlussjahr und den Zustand der Heizung an, denn ein Netz wird erst gebaut, wenn sich genug Anschlussnehmer finden. Das ordnen wir für die konkrete Adresse ein.
Mein Haus liegt in Quellental. Wann käme dort ein Wärmenetz?
Das hängt vom Teil des Ortsteils ab. Der Wärmeplan (Stand April 2025) nennt für Quellental West das Anschlussjahr 2030, für Quellental Nord 2035 und für Quellental Ost und das übrige Quellental 2040. Gebaut wird ein Netz nur, wenn sich genug Anschlussnehmer finden. Muss Ihre Heizung früher ersetzt werden, vergleichen wir für Ihr Haus die Wärmepumpe mit dem späteren Anschluss.
Mein Haus in Pinneberg-Nord ist von vor dem Krieg. Kann ich die Fassade dämmen?
Oft ja, aber nicht immer von außen. Bei erhaltenswerten Fassaden kommt eine Innendämmung infrage, die bauphysikalisch sauber geplant sein muss, damit keine Feuchteschäden entstehen. Häufig bringen Dach, Fenster und Heizung zuerst mehr, das klären wir beim Vor-Ort-Termin.
Ich verkaufe ein Haus aus den 1960er Jahren in Pinneberg. Welchen Energieausweis brauche ich?
Bis Ende 2026 meist einen Bedarfsausweis. Er ist vorgeschrieben, wenn das Haus weniger als fünf Wohnungen hat, der Bauantrag vor November 1977 gestellt wurde und es seitdem nicht auf den Stand der Wärmeschutzverordnung von 1977 gebracht worden ist. Ab 2027 dürfen Eigentümer von Wohnhäusern zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis wählen. Für den Bedarfsausweis nehmen wir das Haus vor Ort auf.
Wir beraten auch in Rellingen, Hamburg-Altona, Wedel, Uetersen, Elmshorn und Quickborn.
Stand der Förderangaben: Oktober 2026 (Richtlinie BEG Einzelmaßnahmen vom 21.07.2026, KfW-Merkblätter 458 und 261 mit Stand 09/2026, BAFA-Förderprogramm Energieberatung für Wohngebäude). Alle Angaben ohne Gewähr. Förderbedingungen ändern sich häufig, maßgeblich sind die Bedingungen zum Zeitpunkt der Antragstellung. Ihren Förderanspruch prüfen wir im Erstgespräch.
